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Aktuelle Kooperationen

IMEDOS hat traditionell enge Verbindungen zu Wissenschaftlern und Forschern in aller Welt. Hier finden Sie eine Auswahl unserer aktuellen Kooperationen:

-> Augenklinik der Universitätsmedizin der Johann Gutenberg Universität in Mainz

-> Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie - Kliniken Essen-Mitte



Augenklinik der Universitätsmedizin der J. Gutenberg Universität in Mainz

PD Dr. med. Alireza Mirashahi
Oberarzt

Gutenberg Health Study (GHS) 
(aus dem englischen übersetzt)

Die Gutenberg Gesundheitsstudie ist eine groß angelegte (15.000 Teilnehmer), prospektive (Wiederholungsuntersuchung nach 5 Jahren) und repräsentative Bevölkerungsstudie. Das Alter der Studienteilnehmer liegt zwischen 35 und 74 Jahren. Ein wichtiges Merkmal des Studiendesigns ist die interdisziplinäre Kombination einer augenärztlichen Untersuchung, allgemeiner und vor allem Herz-Kreislauf-Untersuchungen, psychosomatischer Auswertung, Labortests und Biobanken für Proteomik und genetischer Analysen. Alle Teilnehmer durchlaufen eine 25-minütige augenärztliche Untersuchung einschließlich einer Anamnese von Augenkrankheiten, Autorefraktion und Sehschärfe, Augeninnendruck-Messung, Gesichtsfeld-Screening, zentrale Hornhautdicke Keratometrie, Spaltlampenuntersuchung und non mydriatischer Fundusfotografie. Mit der Nachuntersuchung nach 5 Jahren ab April 2012 wurden weitere Tests für die gesamte Kohorte eingeführt, einschließlich OCT, Pentacam ® und Laser Interferometer Biometrie.

Die Netzhautgefäßanalyse wird anhand non-mydriatischer Fundusfotografien in Kooperation mit Imedos durchgeführt. 

Im Einklang mit den wichtigsten Zielen der GHS sucht die Augenklinik der Universitätsmedizin der J. Gutenberg Universität nach Zusammenhängen von systemischen und Herz-Kreislauf-Geschehen, die mit Veränderungen arterieller und venöser Netzhautgefäße einhergehen. 

Um eine hohe Qualität der Untersuchungsergebnisse zu gewährleisten, wird durch Imedos im Rahmen der Kooperation die intensive Schulung der Mitarbeiter vorgenommen.

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Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie - Kliniken Essen-Mitte

Prof. Dr. med. H. Groeben

Direktor der Klinik für Anästhesiologie,
Intensivmedizin und Schmerztherapie
Kliniken Essen-Mitte

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Forschung und der Forschung im Bereich der Anästhesiologie konzentriert sich auf den Einfluss perioperativer Bedingungen auf die Physiologie und Pathophysiologie des Menschen. Dank der Entwicklung neuer Operationsverfahren und anästhesiologischem Monitoring und Therapie sind in den letzten Jahrzenten Operationen möglich geworden, die aufgrund des Alters der Patienten (sehr alte und sehr junge Patienten) oder den Co-Morbiditäten der Patienten nicht denkbar waren. Hierbei haben sich perioperative Bedingungen etabliert die dem Organismus für die Zeit der Operation extreme Belastungen zu muten. Zum Beispiel wird für roboterassistierte Operationen in der Urologie ein Patient, meist fortgeschrittenen Alters, für mehrere Stunden in eine Kopf-tief-Lage von 45° verbracht und zusätzlich ein Pneumoperitoneum mit Gasdruck von 12 bis 20 mmHg angelegt, sowie eine kontrollierte Beatmung mit deutlich erhöhten Atemwegsdrucken durchgeführt. Dass diese Bedingungen nicht grundsätzlich ohne Probleme von dem Organismus kompensiert werden, zeigen die in den letzten Jahren zunehmend beschriebenen Fälle von bleibendem Sehverlust bis zur Erblindung im direkten Anschluss an diese Operationen.1 Unter diesen Operationen wurde bisher nur eine erheblichen Zunahme des intraokulären Drucks beschrieben.2 Es stellt sich durchaus die Frage, ob nicht auch andere Determinanten der retinalen Perfusion beeinflusst werden.

Durch die erhebliche Belastung ist zur Zeit noch unklar wie weit grundsätzliche physiologische Vorstellungen, wie die Überlegung, dass der venöse Abflussdruck für die retinale Perfusion unter Berücksichtigung des intraokulären Drucks unbedeutend ist, noch zutreffend sind. Daher hat uns die Frage der retinalen Perfusion unter Kopf-tief-Lage und positivem Atemwegsdruck beschäftigt.

Die Kooperation mit Imedos Systems hat uns mit Hilfe der Dynamic Vessel Analysis ermöglicht an Probanden erste Erkenntnisse zu dieser Fragestellung zu erlangen. Es zeigte sich, dass tatsächlich in einigen der Probanden der venöse Abflussdruck den intraokulären Druck überstieg und damit neue Überlegungen zum Monitoring dieser Bedingungen und zur Therapie erforderlich werden. Außerdem ermöglicht die zusätzlich Messung der venösen Sauerstoffsättigung retinaler Venen eine unabhängige Kontrolle der mit der DVA errechneten Perfusionsbedingungen, da eine verminderte Perfusion sich in einer erhöhten Ausschöpfung verifizieren ließ. Diese Ergebnisse stellen nur einen Anfang der Forschung dar, auf einem Feld in dem die DVA wesentliche weitere mögliche Erkenntnisse verspricht.

1. Shmygalev S, Heller AR: Erblindung nach nichtophthalmologischen Eingriffen. Anaesthesist 2011; 60: 683-94

2. Awad H, Sandilli S, Ohr M, Roth A, Yan W, Fernandez S, Roth S, Patel V: The effects of steep Trendelenburg positioning on intraocular pressure during robotic radical prostatectomy. Anesth Analg 2009;109:473-8.

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