Home| Impressum| Rechtliche Hinweise| Datenschutzerklärung| Sitemap| AGB

Die Dynamische Gefäßanalyse

Prof. Richard Stodtmeister

Gastprofessur an der Augenklinik der Universität Dresden
Niedergelassener Arzt 
Völklingen

Am Anfang der Gefäßanalyse war der Augenspiegel. Vor 160 Jahren konnten die Augenärzte zum ersten Mal bei lebenden Personen Blutgefäße sehen und krankhafte Veränderungen beschreiben. Herrmann von Helmholtz hatte dies möglich gemacht. Vor 60 Jahren kam die Funduskamera dazu. Anhand der mit ihr gemachten Bilder, zuerst auf photochemischem Film, später auf digitalen Trägern, konnten die Blutgefäße auf Standbildern ausgemessen werden. Heute können Gefäßdurchmesser beim Menschen ohne aufwendige Fixierung des Auges in Echtzeit über eine längere Zeit mit und ohne Flackerlichtreizung gemessen werden. Diese Dynamische Gefäß Analyse  ist das Ergebnis einer über vierzigjährigen kontinuierlichen Entwicklungsarbeit von Dr. Walthard Vilser unter Einsatz der jeweils neuesten Technik. Der wesentliche Unterschied zur Ausmessung an Standbildern ist: Die Arterien und Venen können bei ihrer Tätigkeit zur Regulation der Durchblutung beobachtet werden. Diese Methode hat einen entscheidenden Vorteil: Die Durchmesseränderung bezieht sich nicht auf den Mittelwert aus einer Personengruppe, sondern auf den aktuellen Durchmesser bei der untersuchten Person. 

Was ein Lebewesen von unbelebter Materie unterscheidet, ist die Fähigkeit, die eigene Funktion auch unter Störeinflüssen aufrecht zu erhalten: Diese Fähigkeit, die Homöostase aufrecht zu erhalten, ist somit ein fundamentales Zeichen von Leben. Beim Menschen ist die Aufrechterhaltung des Kreislaufs ein solches Zeichen. Mit der Dynamischen Gefäß Analyse können wir die Gefäße dabei beobachten, wie sie das tun. 

Krankheiten beginnen, wenn der Ausgleich von Störungen nicht mehr geschafft wird, d.h. wenn die Regulation versagt. Ein solches Versagen der Kreislaufregulation kann mit der Dynamischen Gefäß Analyse erkannt werden, auch wenn noch keine sichtbaren oder spürbaren Krankheitszeichen vorliegen. Aus dieser allgemein akzeptierten Sicht der Krankheitslehre, der Pathophysiologie, darf erwartet werden, daß mit der Dynamischen Gefäß Analyse Kreislauferkrankungen erkannt werden können, auch wenn noch keine manifesten Krankheitszeichen vorhanden sind. Die bisher vorgelegten Studien stützen diese Sicht. Nach Allem, was wir bisher wissen, ist somit die Dynamische Gefäß Analyse eine Methode zur Früherkennung von Kreislauferkrankungen unterschiedlicher Ursache. Wie der Philosoph Sir Karl Popper unwidersprochen sagte, besteht unser Wissen aus Hypothesen, die nicht widerlegt worden sind. Danach kann die hier skizzierte Ansicht zur Dynamischen Gefäß Analyse als heutiges Wissen bezeichnet werden.

KONTAKT

IMEDOS Systems GmbH
Am Nasstal 4
D-07751 Jena
GERMANY

Tel: +49-3641-63960
Fax: +49-3641-639612

info(at)imedos.de

Kontaktseite »