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Gefäß- Screening für Frauen - insbesondere für Schwangere

Dr. med. Andreas Brückmann

Niedergelassener Arzt
Gesundheitszentrum am Talknoten
Erfurt

Unsere Praxisteam bietet Vorsorgeuntersuchungen im Hinblick auf Schwangerschaftsbluthochdruck (Präeklampsie), Schwangerschaftsdiabetes, Schlaganfall, Herzinfarkt und Diabetes mellitus an.

Neben dem Einsatz von Ultraschall- Techniken zur Untersuchung der großen Leitungsgefäße (Intima Media Dicke [IMD] und Flussvermittelte Vasodilatation [FMD] ) setzen wir auch die Retinale Gefäßanalyse zur Untersuchung von Veränderungen und Funktionsstörungen der kleinen Gefäße der Mikrozirkulation ein. Dazu werden die Eng- und Weitstellungen der Netzhautgefäße sowie deren Endothelfunktion untersucht. Die Veränderungen der Netzhautgefäße im Auge spiegeln auch systemische mikrovaskuläre Gefäßveränderungen in  anderen Organen wie Herz, Niere, und Gehirn wider und ergänzen unsere Diagnostik an den großen Gefäßen (Makrogefäßen). Wird eine Schwäche des Gefäßsystems gemessen, bevor merkliche Veränderungen wie hypertensive Krisen, Herzinfarkt oder Atherosklerose auftreten, so ist dieser Zustand rückführbar. Selbst bei erblich verminderter Endothelfunktion kann durch deren Nachweis und die gezielte Prophylaxe das Risiko von kardiovaskulären Ereignissen minimiert und der Erkrankungsbeginn verzögert oder verhindert werden. Ein erhöhtes vaskuläres Risiko kann durch Anpassung von Lebensstil und Ernährung, sowie durch Bewegungstherapie und ggf. gezielte medikamentöse Therapie deutlich reduziert werden. Dies ist eine große Chance für ein langes gesundes Leben.

Mit den Ergebnissen einer erst kürzlich abgeschlossenen Studie zur Untersuchung von 601 Schwangeren in Kooperation mit der Gynäkologie der Friedrich-- Schiller- Universität in Jena konnten wir mittels Retinaler Gefäßanalyse zeigen, dass Schwangere physiologische endotheliale Funktionsänderungen der retinalen Mikrozirkulation aufweisen. Weiterhin konnten wir zeigen, dass Frauen die in der späteren Schwangerschaft eine Präeklampsie entwickelten bereits in der Frühschwangerschaft signifikant engere Netzhautarterien und diesbezüglich eine geringere AVR aufwiesen als Schwangere ohne Bluthochdruck.

Diese Veränderungen blieben auch postpartal bestehen. Es konnte belegt werden, dass die retinale Gefäßanalyse mit hoher Sensitivität von 86% die Entwicklung der Präeklampsie bereits im 1. Trimenon vorhersagen kann. 

Diese Studie wird mit Folgeuntersuchungen fortgesetzt, um den Zusammenhang zwischen Netzhautgefäßveränderungen und vaskulären Erkrankungen nach Schwangerschaft und Präeklampsie  zu untersuchen.

Erstmalig konnte auch in der Gynäkologie die retinale Gefäßanalyse erfolgreich eingesetzt werden. 
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